{"id":2991,"date":"2020-06-03T09:52:46","date_gmt":"2020-06-03T07:52:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/?page_id=2991"},"modified":"2020-06-03T10:29:53","modified_gmt":"2020-06-03T08:29:53","slug":"museumverband","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/museumverband\/?lang=de","title":{"rendered":"Museumverband"},"content":{"rendered":"<p>Die Entstehung des Verbandes \u201eGebiet der Malaspina und der Statuenmenhire\u201c (Terre dei Malaspina e delle Statue Stele) geht auf den Wunsch der Provinz Massa Carrara zur\u00fcck, die Bewohner und Besucher bei ihrer Entdeckung der regionalen Museen zu begleiten.<\/p>\n<p>Durch dieses Netzwerk der in der Provinz ans\u00e4ssigen Museen, werden die Museen als H\u00fcter der kostbaren historischen, k\u00fcnstlerischen und kulturellen Zeugnisse ein aktiver Teil eines koordinierenden Projektes sowie einer gemeinsamen Strategie, die dazu f\u00fchrt, die Pr\u00e4senz und die Angebote der Museen zu verbessern. So wird den Besuchern eine bessere Orientierung w\u00e4hrend ihrer Museumsbesuche geboten, wobei immer das Gesamtbild eine Rolle spielt.<\/p>\n<p>Eine Region anhand seiner Besonderheiten und Reicht\u00fcmer \u201ekennenzulernen\u201c und \u201ezu entdecken\u201c ist heute m\u00f6glich durch die verschiedenen Hilfsmittel, die es in jedem Museum und den betreffenden Orten gibt: Schilder und Plaketten, die dazu dienen das Museum sowie diese einzigartige Region mit ihrer spannenden Vergangenheit kennenzulernen. Die Aufgabe des Museumsverbandes besteht darin, die Sch\u00e4tze dieser Vergangenheit ans Licht zu bringen.<\/p>\n<p>Das Projekt wird von der Toskana im Rahmen des \u201eKulturf\u00f6rderungskonzeptes 2008-2011\u201c (Piano Integrato della Cultura 2008-2011) ko-finanziert.<\/p>\n<p>Vorbemerkung<\/p>\n<p>Der kulturelle, materielle sowie immaterielle Reichtum ist einerseits Ausdruck der menschlichen Kreativit\u00e4t und bildet andrerseits zugleich ein Fundament f\u00fcr die Identit\u00e4t der V\u00f6lker. Das kulturelle Leben schlie\u00dft den Erhalt und die Wertsch\u00e4tzung sowohl der popul\u00e4ren Traditionen als auch der Werke und Innovationen einzelnen Individuen ein. Fern davon ist, starre kulturelle Konzepte vorzuschreiben (so die Prinzipien der Kulturagenda 21).<br \/>\nDer Kulturtourismus und die Bewohner der Region<\/p>\n<p>Der Kulturtourismus mit seinem offensichtlichen Potenzial zur Entwicklung scheint ausschlaggebend f\u00fcr die Beachtung der kulturellen G\u00fcter sowie des Landschaftsschutzes seitens des privaten und \u00f6ffentlichen Sektors. Doch die Bewohner einer Region erschaffen von selbst Gr\u00fcnde f\u00fcr eine Wertsch\u00e4tzung, wobei es vielmehr um die lokalen Strukturen geht als um eine Zunahme des Touristenstroms.<br \/>\nDen Wert der Region sichtbar machen<\/p>\n<p>Das kulturelle und produktive Leben sowie das \u00d6ffentliche und das Private stellen parallele Bereiche dar, die traditionell gewachsen sind und sich nicht \u00fcberschneiden. Doch heute stellen sie in dieser Region wichtige Verbindungen im sozialen Gef\u00fcge dar. Hier besteht gro\u00dfes Entwicklungspotential, allerdings nur, wenn die Bewohner der Region in ihrem Bewusstsein weiter der Erneuerung verbunden sind: Erinnerung an das Vergangene und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Gegenw\u00e4rtige st\u00e4rken sich gegenseitig und so wird das kulturelle Erbe zur Vermittlung von bedeutungsvollem Wissen f\u00fcr die Menschen dieses Jahrhunderts genutzt.<\/p>\n<p>Der Verband zwischen Museen, Kirchen und Burgen entlang der Francigena stellt heute eine wertvolle Ressource f\u00fcr die Provinz Massa-Carrara und somit einen ersten Schritt in Richtung Entstehung eines wirklichen \u201eKulturbezirkes\u201c (Distretto culturale) dar. Hierbei geht es einerseits um Veranstaltungen, andrerseits um Produktionsketten, so dass ein kritisches Bewusstsein hinsichtlich der Produktion von G\u00fctern und speziellen Angeboten entstehen soll. Es sollen au\u00dferdem gemeinsame Strategien mit den involvierten Akteuren gefunden werden.<\/p>\n<p>Museumsnetzwerke, Netzwerke kultureller G\u00fcter, Kulturbezirke: Erfahrungen handhabbar machen<\/p>\n<p>Museumsnetzwerke und Netzwerke kultureller G\u00fcter sind in Italien bereits weit verbreitet. Dar\u00fcber hinaus gibt es Gruppen von Netzwerken wie das Netzwerk der innovativen Regionen in Europa (regione innovative in Europa) und das Stadt-Netzwerk Eurocities. Die Netzwerke sind eine Voraussetzung f\u00fcr die Entwicklung der Kulturbezirke. Eine Kunststadt (wie beispielsweise Florenz oder Venedig) und ein Kulturbezirk unterscheiden sich folgenderma\u00dfen: Im Falle der Kunststadt ist der Massentourismus und der Gewinn, der mit dem kulturellen Erbe erzielt wird, ausschlaggebend. Bei dem Kulturbezirk handelt es sich vielmehr um eine Synergie aus Innovation, Kreativit\u00e4t und Wertsch\u00e4tzung des kulturellen sowie des Naturerbes. Es geht um Innovation im kulturellen und technischen Bereich sowie qualitativ hochwertige Formen der Unterhaltung. Beispiele f\u00fcr Kulturbezirke sind Hollywood und Bollywood, ebenso wie Rom, il Chianti und le Langhe (Orte, die f\u00fcr die Entwicklung des Weinanbaus und f\u00fcr den vielseitigen Kulturbetrieb eine Rolle spielen).<br \/>\nTessera MuseiDas Konzept<\/p>\n<p>Auf der Grundlage des Strategiekonzeptes f\u00fcr Kommunikation hat man die learning region, ein Gebiet, beziehungsweise lokales System, das sich weiterentwickelt, erstellt. Dies beinhaltet allgemeine Lernprozesse in dem jeweiligen Gebiet, das hei\u00dft Arten der Entwicklung und Aufwertung des Bewusstseins in seinen verschiedensten Bedeutungen als Element des Zusammenhalts und der Nachhaltigkeit, ein essentieller und ausschlaggebender Faktor f\u00fcr die Entwicklung der Region.<\/p>\n<p>Man liebt und f\u00f6rdert das, mit dem man vertraut ist: die Museen, die Kirchen, die Schl\u00f6sser sind die Gesichter der verschiedenen Epochen und stellen Teil der regionalen Identit\u00e4t dar.<\/p>\n<p>Um dieses Ged\u00e4chtnis zu aktivieren sollte Folgendes getan werden:<\/p>\n<p>\u2022 Die Beziehung zwischen historischen, architektonischen Aspekten und Kunstwerken durch eine Vielzahl von sich erg\u00e4nzenden Mitteln wie Texte, Bilder und digitale Medien veranschaulichen<\/p>\n<p>\u2022 Eine sich stetig wandelnde Deutung der Identit\u00e4t angesichts der Ver\u00e4nderungen erm\u00f6glichen, so dass die Wertsch\u00e4tzung der Vergangenheit und der Erinnerungen nicht im Lichte einer verkl\u00e4renden Nostalgie steht oder in einer Ablehnung des Zeitgen\u00f6ssischen<\/p>\n<p>\u2022 St\u00e4rkung der Beziehung zwischen Tradition und Produktion, allerdings nicht ausschlie\u00dflich aufgrund der hier vorhandenen Ressourcen, sondern im Sinne einer Wiederbelebung der lokalen Produktionstradition, von beispielsweise Handelswegen, landwirtschaftlichen Br\u00e4uchen, Verkehrstradition, Stra\u00dfennetzen etc..<\/p>\n<p>Identit\u00e4t als Alleinstellungsmerkmal<\/p>\n<p>1. Von der Identit\u00e4t \u00fcber das Bild zur Wahrnehmung: Die Wichtigkeit von Fragen wahrnehmen und eine Positionierung sicherstellen<\/p>\n<p>2. Tourismus als Mittel zur Wiederbelebung und kultureller Umgestaltung der regionalen Ressourcen sehen<\/p>\n<p>3. Tourismus durch Marketing als Mittel zur St\u00e4rkung des immateriellen Reichtums und des Gef\u00fchls der Verbundenheit zur Region f\u00f6rdern<\/p>\n<p>4. Es sollte nicht mehr nur um \u201enachhaltigen Tourismus\u201c gehen, sondern um Tourismus als f\u00f6rdernder Faktor der nachhaltigen Entwicklung<\/p>\n<p>5. Empfang als Methode: Menschen treffen auf Orte<\/p>\n<p>6. die Touristen empfangen und an die Region binden: eine Herausforderung f\u00fcr Alle \u201egemeinsam mit der \u00d6ffentlichkeit, Anbietern, Bewohnern den Empfang in der Region gestalten\u201c<\/p>\n<p>7. Mittel gestalten zur Einbindung der \u00f6rtlichen Gemeinde sowie Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/mapsengine.google.com\/map\/embed?mid=zgAX2cEbxoOU.kD1mZr4YySVo\" width=\"600\" height=\"680\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/p>\n<ol>\n<li><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entstehung des Verbandes \u201eGebiet der Malaspina und der Statuenmenhire\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2991"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2991"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2996,"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2991\/revisions\/2996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.museimassacarrara.it\/musk1\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}